zur geschichte - Stolpersteine in papenburg und aschendorf

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... hingeschaut und weggesehen ...

Vom Untergang der jüdischen Gemeinde Papenburg-Aschendorf


Die Geschichte der jüdischen Gemeinde beginnt im Oktober 1843 mit der Gründung der Synagogengemeinde Aschendorf und endet im Januar 1942 mit der Deportation der letzten noch verbliebenen jüdischen Mitbürger aus Papenburg.


Die Anfänge
Die offizielle Gründung der Synagogengemeinde Aschendorf erfolgte, nach Genehmigung durch die Bezirksregierung in Osnabrück, im Oktober 1843. Die Gemeinde umfasste elf Familien mit 62 Familienmitgliedern oder, wie es damals hieß, „62 Seelen", und erstreckte sich von Papenburg über Aschendorf bis Heede
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Soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung in der NS-Zeit
In Papenburg begann der Boykott am Freitag, den 31. März. SA Männer stellten sich vor die Geschäfte, um die Kundschaft abzuschrecken. Bei den jüdischen Schlachtern war die Papenburger SA schon am Vortag aufmarschiert und beschlagnahmte deren Schächtmesser, die hinter dem Rathaus öffentlich verbrannt wurden ... weiter


„Reichskristallnacht" und die Folgen
In Papenburg begannen die gewalttätigen Übergriffe gegen die jüdischen Mitbürger am frühen Morgen mit der Verhaftung aller erwachsenen, jüdischen Männer ... weiter

Flucht und Vertreibung
Die Abwanderung der Papenburger Juden hatte schon 1933 mit Josef Hes begonnen, der nach der Reifeprüfung am Gymnasium über Holland nach Palästina gegangen war ... weiter


Deportation
Am 01. Oktober 1941 wurde ein Auswanderungsverbot für alle in Deutschland lebenden Juden erlassen. Überall in Deutschland erhielten die Juden ab Herbst 1941 Aufforderungen von der Polizei, sich zur „Evakuierung" an Sammelplätzen einzufinden ... weiter


Was ist des Unschuldigen Schuld?
Wo beginnt sie?
Sie beginnt da, wo er gelassen
mit hängenden Armen, schulterzuckend daneben steht.
Den Mantel zuknöpft, die Zigarette anzündet und spricht:
Da kann man nichts machen.
Seht, da beginnt des Unschuldigen Schuld.

(Gerty Spies)



Schülerinnen und Schüler im Garten hinter der jüdischen Schule in Papenburg

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